Gründungen

Die Pausanio GmbH & Co. KG ist eine inhabergeführte digitale Agentur und Denkfabrik für Kunst und Kultur. Sie wurde 2009 von mir zusammen mit Stephan Hoppe als Audioguideportal gegründet und unterhält heute die größte Downloadplattform für Audioguides in Deutschland (www.audioguideportal.de). In den folgenden Jahren haben wir das Unternehmen zu einer Agentur für App- und Webentwicklung, Beratung und Medienproduktion weiterentwickelt.

Die Herausforderung für Kultureinrichtungen besteht heute darin, die Objekte und Geschichten in den digitalen Kanälen angemessen und erfolgreich zu kommunizieren. Pausanio entwickelt mit den Kultureinrichtungen digitale Strategien und Produkte. Sie hilft Kultureinrichtungen, Angebote im Digitalen aktiv mitzugestalten, innovative Konzepte für eine digitale Kommunikations- und Vermittlungsstrategie zu entwickeln und diese umzusetzen.

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Die Pausanio Akademie wurde 2013 gegründet, um konkrete Impulse für professionelle digitale Strategien zu geben. Die Pausanio Akademie ist eine Ideenschmiede für digitale Innovationen und kulturpolitische Debatten. Ziel ist es, das Potenzial der digitalen Medien mit dem inspirierenden Geist des Cultural Entrepreneurship zu verbinden, um auch in Zukunft die kulturelle Vielfalt zu bewahren und die Teilhabe an Kultur zu fördern und auf neue Weise zu ermöglichen.

Die Pausanio Akademie bietet Fortbildungen für Kulturinteressierte und Mitarbeiter von Kulturbetrieben an. Das Seminarangebot umfasst viele Facetten des digitalen Kulturbetriebs, wie die Entwicklung innovativer und zeitgemäßer Vermittlungskonzepte, professionelle Besucherbindung und Inklusion durch digitale Kanäle, Förderung der Digitalisierung des kulturellen Erbes und die Entwicklung neuer kulturspezifischer Geschäftsmodelle.

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Nur 2,5 Jahre nach Start des erstens Smartphone haben die Pausanio GmbH & Co. KG und der Kunstbuchverlag Schnell & Steiner GmbH im Jahr 2010 das Unternehmen Artguide GmbH gegründet, um kunsthistorische Monografien digital verfügbar zu machen und sie multimedial zu erweitern. Artguide betreibt die Artguide-App mit über 60 Kunstführer zu Kirchen, Schlössern, Klöstern und Burgen – von A wie Asamkirche bis Z wie Zitadelle Jülich. Jeder Kunstführer verfügt über einen interaktiven Grundriss, zentrale Besucherinformationen und einen Audioguide von mindestens 30 Minuten Länge. Auch bereiten die einzelnen Kunstführer kunsthistorische Hintergrundinformationen in einem reich bebilderten E-Book auf.

Die Artguide-App wird im Google Play Store und im iTunes App-Store zum kostenlosen Download angeboten. Innerhalb der App kann der Nutzer zusätzlich einzelne Kunstführer zum Preis von jeweils 3,59 Euro kaufen. Alle Audioguides von Artguide werden außerdem zum Download auf dem Audioguideportal von Pausanio angeboten.

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Am 3. März 2009 stürzte aufgrund von Bauarbeiten der Kölner U-Bahn das Historische Archiv der Stadt Köln ein. Die Mitarbeiter konnten rechtzeitig das Archiv verlassen. Zwei Menschen starben in den angrenzenden Wohnungen und 90% des Archivguts wurde verschüttet. Noch am selben Tag beschloss der Verein prometheus e.V. das Digitale Historische Archiv Köln ins Netz zu setzen und Privatleuten und Institutionen befindliche Reprographien (Kopien, Filme, Fotos, etc.) zu sichern und online zur Verfügung zu stellen. Die überwältigende Unterstützung hat uns überrascht und motiviert in den folgenden Jahren zusammen mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn, Abteilung für Rheinische Landesgeschichte und dem Historischen Archiv der Stadt Köln das größte offene online-Archiv einer Stadt zu realisieren.

Von November 2012 bis November 2014 wurde das Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert. In dieser Zeit wurden Instrumente zum kollaborativen Arbeiten implementiert und ein Konzept zur automatischen Identifizierung entwickelt. Seit dem Ende der Förderung ist das Digitale Historische Archiv Köln komplett in die Verantwortung des Historischen Archivs der Stadt Köln  übergegangen und wird im Sinne einer offenen Plattform weiterentwickelt.

Auszeichnung: Nominiert für den Grimme Online Award 2009 

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Prometheus gehört mit über 1,5 Million hochauflösenden Bildern zu den größten digitalen Bildarchiven für Kunst- und Kulturwissenschaften. Das prometheus Bildarchiv funktioniert nach dem Prinzip eines Datenbankbrokers, der heterogene Bilddatenbanken zusammenführt. Die Bildgeber stellen ihre Datenbanken der Forschung und Lehre kostenlos zur Verfügung. Somit ermöglicht prometheus eine komfortable Bildsuche über eine gemeinsame Oberfläche in unterschiedlichen Bildarchiven, Instituts-, Forschungs- und Museumsdatenbanken.

Prometheus haben wir im Jahr 2001 als BMBF-Projekt begonnen. Heute ist Prometheus eine non-profit Organisation, die von einem gemeinnützigen Verein zum Zweck der Förderung von Wissenschaft und Forschung durch die Entwicklung, Bereitstellung und Anwendung digitaler Medien im kunst- und kulturhistorischen Bereich getragen wird. Die für die Nutzung des Bildarchivs erhobenen Lizenzgebühren dienen ausschließlich dem Erhalt, der Pflege und Betreuung des Archivs und seiner Nutzer. Mit Prometheus haben wir erfolgreich ein Geschäftsmodell etabliert, das Einnahmen generiert und zugleich non-profit agiert.

Auszeichnung:  Finalist beim Medida-Prix 2004

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„Know-­time – das Museum der Zeit“ soll das weltweit erste und ausschließlich virtuelle Museum werden, das das Abstraktum Zeit erfahrbar macht und gleichzeitig die digitale Welt für Museumsarbeit nutzt. Es möchte neugierig machen, Zeit-­Erlebnisse ermöglichen, Wissen über Zeitphänomene sammeln und vermitteln, Forschung unterstützen und das Nachdenken über unseren Umgang mit der Zeit fördern.

Das „Museum der Zeit“ wird eine Art Heimat für alle, die über Zeit mehr wissen und staunen wollen. Für alle, die spielerisch Erfahrungen zum Thema Zeit machen wollen. Für alle, die Zeitphänomene untersuchen und die Zeit der anderen erkunden wollen. Für alle, die Zeit haben oder klären wollen, warum sie zu wenig Zeit haben. Für alle, die einen Ort zum Reflektieren und Diskutieren über Zeitfacetten nutzen wollen.

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